Archiv für die Kategorie „Presse 2010“

FDP in Höxter für Einrichtung eines Friedwaldes

Antrag ist für die Ratssitzung eingebracht

Die Kreisstadt Höxter soll künftig einen Naturfriedhof erhalten. Die FDP in Höxter möchte diese Bestattungsform gerne neben den herkömmlichen Bestattungsformen einführen. “Wir möchten hiermit dem steigenden Wunsch in der Bevölkerung nachkommen und zugleich auch vermeiden, dass die Bestattungen in den umliegenden Gemeinden in den dortigen Friedwäldern stattfinden”, ist die Überzeugung von Fraktionsvorsitzendem Sebastian F. Otten. Daher hat die FDP für die Ratssitzung am 16.09. den Antrag eingebracht, zunächst einen geeigneten Standort innerhalb der Stadtgrenzen ausfindig zu machen. Auch der Initiator in Sachen Friedwald, Martin Hillebrand aus Brenkhausen, ist überzeugt, dass diese naturnahe Bestattungsform nicht weiter ignoriert werden dürfe. “Ein geeigneter Standort wird sich sicherlich schnell finden lassen und wir sind der Auffassung, dass das Projekt im kommenden Jahr umgesetzt werden kann”, erklärte Hillebrand.

MdB Schäffler besucht Höxter

Gemeindefinanzierung wird erörtert

Auf Einladung des FDP Fraktionsvorsitzenden Sebastian F. Otten wird Frank Schäffler am 13. Juli die Kreisstradt besuchen. Bei dem Gespräch mit der FDP Ratsfraktion wird die künftige Gemeindefinanzierung Thema sein.

„Angesichts der aktuellen Haushaltslage hielt es die FDP Ratsfraktion für angebracht, dieses Thema auch mit Entscheidungsträgern aus dem Bundestag erörtern zu können“, erklärte Fraktionsvorsaitzender Sebastian F. Otten. Daher sei es ausserordentlich erfreulich für die Liberalen, dass Frank Schäffler aus Herford, sich umgehend bereit erklärt hat, die finanziellen Probleme der Kommune mit den Lokalpolitikern vor Ort zu erörtern. Frank Schäffler ist Mitglied des Finanzausschusses des Bundestages und kann daher aus erster Hand über die Gemeindefinanzierung berichten.

„Wir möchten natürlich aus Denkanstösse nach Berlin mit geben“, berichtet Otten weiter, „damit auch Höxter und deren Bevölkekrung so schnell wie möglich wieder finanziell Handlungsspielräume bekommt.“ Die aktuelle Lage sei so unbefriedigend, dass jede Partei vor Ort verpflichtet sei, sich für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen einzusetzen. Man sehe besonders im Falle der Schließung des Hallenbades, dass die finanziellen Engpässe bereits jetzt spürbare Einbussen an Lebensqualität der Bevölkerung zur Folge hätten.

FDP für Koorperation in Holzminden

Landesgrenzen sollen keine Barrieren darstellen!“

„Die Brücken zwischen Holzminden und Höxter sollen nun auch in der Kommunalpolitik ein Symbol der Verbindung werden.“ Dieses Ziel formulierte FDP-Fraktionsvorsitzender Sebastian F. Otten bei der letzten FDP-Fraktionssitzung.

Die Probleme beider Kommunen seien ähnlich und so böte sich eine Kooperation über die Landesgrenze hinweg an, so der Konsens der Liberalen. Vor allem die prognostizierte demographische Entwicklung, das Bestreben, dieser entwirken zu wollen, die Konkurrenz um Betriebe, die finanziellen Probleme und die damit einhergehende Rückführung freiwilliger Leistungen müssen von den Volksvertretern gemeinsam besprochen werden. „Für die Menschen sind die Brücken längst zu schnellen Verbindungen im Weserraum geworden, und nun ist es an der Zeit, dass dies auch von der Politik erkannt werde“, betonte Sebastian Otten.

Auch für Dr. Hans Jürgen Knopf, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Rat, sollten die Städte alle Möglichkeiten ausschöpfen: „Wir müssen als Rat aber die Kontrolle über Beratungen haben. Es darf nicht passieren, dass die Bürgermeister alleine über den Köpfen der Räte Besprechungen durchführen und anschließend ein Ergebnis den Räten zum Abnicken vorgelegt werde.“

Vertrauensbildene Massnahmen seien nun im Interesse der Bevölkerung beider Kommunen durchzuführen. Daher brachte die FDP-Fraktion nun einen Antrag bei der Kreisstadt Höxter ein, dass der Rat in der kommenden Sitzung die Verwaltung beauftragt, eine gemeinsame Sitzung beider Räte zu planen, bei der die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit vorgestellt und besprochen werden sollen.